DJ Premier produzierte mit dem Killersample ab dem Song «Yesterdays» den ganz grossen Rap-Classic «MCs Act Like They Don't Know» von KRS ONE.
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Samstag, 29. Dezember 2012
Montag, 16. April 2012
Lost & Found: IN MEMORIAM OF GURU
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Diese Woche jährt sich der Todestag von Keith Edward Elam aka GURU von GangStarr bereits zum zweiten Mal. Für diese Sendung hab ich meine 5 Lieblings-GangStarr-Samples ausgegraben.
Die erste Aufnahme von "Les Fleurs" (es gibt noch eine spätere vom gleichnamigen Album) ist die Grundlage für "Jazz Music" ab dem Album "No More Mr. Nice Guy".
Eine der besten Soulplatten die man für fast gratis bekommen kann. Neben diesem GangStarr Sample ("You Know My Steez") gibts noch ein zweites auf derselben LP: Kenn Starr feat. Talib Kweli & Asheru "If".
Super instrumental Track der als Grundlage für einen legendären Rap-Classic dient: "Just To Get A Rep"!
"Code Of The Streets"
Nach "BIG L, Rest In Peace!" (Intro auf dem Track "Full Clip"), heisst es seit zwei Jahren nun leider auch "Big GURU, Rest In Peace!" In meinen Crates wird er für immer weiterleben!
Hier gehts zu einem ausführlicheren Bericht, den ich vor zwei Jahren geschrieben habe.
Hier gehts zu einem ausführlicheren Bericht, den ich vor zwei Jahren geschrieben habe.
Montag, 5. März 2012
Lost & Found: The Originals
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Bei der ersten Sendung von "Lost & Found" geht es um Originale. Für einmal steht nicht die Hit-Version eines Songs im Zentrum, sondern die Originalinterpreten mit ihren wundervollen Erstaufnahmen.
Die erste dieser Originalversionen stammt von der schwarzen Bluessängerin Willie Mae "Big Mama" Thornton. Sie liefert mit ihrer Aufnahme aus dem Jahre 1952 einen Nummer eins Hit der R&B-Charts ab. Zum Überhit wurde "Hound Dog" allerdings erst durch den King of Rock'N'Roll Elvis Presley, der sechs Millionen Singles verkaufte und sich so elf Wochen an die Spitze der amerikanischen Pop-Charts katapultierte.
Big Mama Thornton war mit ihrem direkten expressiven Stil auch ein Vorbild für Janis Joplin, welche 1968 einen ihrer gössten Hits veröffentlichte: "Piece of my heart". Die Orginalversion wurde ein Jahr zuvor von Erma Franklin, ihres Zeichens die jüngere Schwester der Queen of Soul Aretha Franklin, aufgenommen und herausgebracht.
Vor 12 Jahren wurde "Dancing in the moonlight" der englischen Rockband Toploader weltweit in den Radios rauf und runter gespielt. Das Original der amerikanischen Rockband King harvest ist um Welten besser und läuft in meiner Jukebox zu Hause auf heavy rotation. Sehr wahrscheinlich auch auf Grund des wunderschönen Wurlitzer electro pianos.
Genau 30 Jahre bevor die junge britische Soulsängerin Joss Stone 2003 mit dem Song "Super duper love (are you diggin' on me)" eine Chartsplatzierung verzeichnen konnte, nahm Willie Garner aka Sugar Billy die Orginalversion auf. Bei der Songauswahl für Joss Stones Album hatte sicher auch Betty Wright, welche das Album produzierte, ihre Finger im Spiel.
"I feel good" von James Brown kennt jedes Kind, spätestens seit die Migros vor ein paar jahren den Song für ihre Werbezwecke (miss)brauchte. Dass dieser Song, unter anderem Browns höchste Chartsplatzierung, kein eigentliches Original ist sondern bloss eine Kopie hat mich selbst sehr überrascht. Einer der meistgesampleten Künstler überhaupt bedient sich für einmal jemand anderem? Nicht ganz, denn diese "Urversion" seines Überhits stammt auch aus seiner Feder und wurde von ihm produziert. Gesungen wurde der Song allerdings von seiner Backgroundsängerin Yvonne Fair, welche den Titel "I found you" bereits 1962 veröffentlichte.Donnerstag, 4. November 2010
HAPPY BIRTHDAY LES DEMERLE
Lester William DeMerle wird heute 64 Jahre alt. Normalerweise ein Alter, um in Rente zu gehen, oder? Aber gibt es überhaupt pensionierte Musiker - wohl nicht. Der in Brooklyn, New York, geborene Drummer (und Sänger!) studierte Schlagzeug und Perkussion sowie Musiktheorie und Harmonielehre. Er spielte bereits 16-jährig mit dem grossen Vibraphonvirtuosen Lionel Hampton.
1971 zog er nach Los Angeles und gründete die Band Transfusion, welche die Hausband im "The Cellar" Club war. Mit Transfusion nahm er auch die gleichnamige LP mit dem Hammer-Track "Moondial" auf. Der wohl aber bekannteste Song in Crate-Digger-Kreisen ist die phänomenale Coverversion des Beatles-Klassikers "A day in the life", zu finden auf der raren Spectrum-LP (1968). Ein grosser Dank geht an Buckwild, welcher uns 1994 mit OC's "Time's up" dieses tolle Sample ausgegraben hat.
Labels:
Birthday,
Diggin in the crates,
Hidden Treasures,
Jazz,
Les DeMerle,
Rap
Sonntag, 10. Oktober 2010
THE COVER ART OF BLUE NOTE REC.
Blue Note Plattencover oder quadratische 31.5 cm x 31.5 cm pures Design. Die Plattencovers des Kult-Jazz-Labels Blue Note könnte man sich ungeniert ins Wohnzimmer hängen. Zu verdanken haben wir die zeitlos ästhetischen Wunderwerke allen voran zwei Personen.
Zum einen dem Fotografen Francis Wolff, zum andern dem Designer/Grafiker Reid Miles. Wolff gründete 1939 in New York zusammen mit Alfred Lion (beide übrigens früher in Berlin wohnhafte Juden, welche zur Zeit des Naziregimes in die USA emmigrierten) das legendäre Plattenlabel Blue Note Records.
Ab den frühen 50er-Jahren arbeitete Reid Miles als Grafiker für Blue Note Records. Wolff lieferte Miles authentische Momentaufnahmen der Jazzprotagonisten ab und dieser gestaltete damit einige der besten und prägendsten Schallplattencovers der Musikgeschichte. Rund 500 Covers in 15 Jahren entstanden auf diese Art und Weise.
Die Symbiose aus Wolffs Aufnahmen und Miles' an die konkrete Kunst erinnernden monotonen Farbblöcken, gepaart mit aussergewöhnlichen Fonts, bewegen sich zwischen typografischen Meisterleistungen und Kunst.Erstaunlicherweise hörte sich Miles die Musik, für welche er die Covers gestaltete, nie an. Er bevorzugte klassische Musik und holte sich seine Inspiration aus Unterhaltungen mit Alfred Lion.
Ab den frühen 50er-Jahren arbeitete Reid Miles als Grafiker für Blue Note Records. Wolff lieferte Miles authentische Momentaufnahmen der Jazzprotagonisten ab und dieser gestaltete damit einige der besten und prägendsten Schallplattencovers der Musikgeschichte. Rund 500 Covers in 15 Jahren entstanden auf diese Art und Weise.Die Symbiose aus Wolffs Aufnahmen und Miles' an die konkrete Kunst erinnernden monotonen Farbblöcken, gepaart mit aussergewöhnlichen Fonts, bewegen sich zwischen typografischen Meisterleistungen und Kunst.
Vor anderthalb Jahren veröffentlichte der Designer Logan Walters eine Serie von eigens gestalteten Wu-Tang Plattencovers, inspiriert durch das Artwork der alten Blue Note Covers. Obwohl die Ikonen von Reid Miles für mich unerreicht bleiben, so können sich Walters' Entwürfe durchaus sehen lassen.

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Sonntag, 16. Mai 2010
HAPPY BIRTHDAY BILLY COBHAM
10, 15 oder beinahe 20 Jahre? Keine Ahnung mehr, wie lange es her sein mag, dass ich Billy Cobham live erleben durfte. Ich kann mich auch nicht mehr erinnern, wie es mich in diesen Luzerner Drummershop verschlagen hatte, wo ich mit ca. 50 anderen Typen (bis auf mich wahrscheinlich alles Schlagzeuger) Billy Cobhams Set mitverfolgte. Was mir jedoch noch genau in Erinnerung
Labels:
Billy Cobham,
Birthday,
Hidden Treasures,
Jazz,
Rock
Sonntag, 9. Mai 2010
MNROTM: "DOROTHY'S HARP" BY DOROTHY ASHBY
ARTIST: Dorothy Ashby
ALBUM: Dorothy's Harp
LABEL: Cadet LPS-825
RECORDED: March, 1969, Chicago
MNROTM steht für "My new record of the month". Auf diese Platte musste ich lange warten. An Börsen nicht zu finden und online ziemlich teuer. Umso grösser war die Freude, als ich die Platte endlich auf meinem 1210er drehen sah. Bereits nach einmaligem Durchhören war klar: jeder Cent hat sich gelohnt. Abgesehen von den gesampleten Parts, welche mich als Sample-Digger natürlich besonders interessieren, bietet "Dorothys Harp" noch ganz viel mehr und bleibt somit auch ganz klar in den Crates in meinem Zimmer. (Da bleiben übrigens nur Platten, welche ich von A-B durchhöre ohne zu skippen. Das sind die wenigsten, aber "Dorothys Harp" gehört eindeutig dazu.) Damit ihr wisst, was euch entgeht, wenn ihr die Platte nicht kennt, zitiere ich die Liner-Notes: "DOROTHY'S HARP is a magical experience, indeed! It shimmers, glimmers and soars! It's funky, baroque and beautiful. Soulful, haunting, melodic. And besides that, it sounds good." Als Zückerchen gibts Odell Brown am Fender Rhodes Piano. Aber hört doch einfach mal rein... "the windmills of your mind".
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Samstag, 10. April 2010
DIZZY BATS "The light and the dark"
Da ich einen Musikblog betreibe, soll man anstatt nur über Musik zu lesen, auch Musik hören können. Zukünftig werde ich dann und wann ein Album zum Download bereitstellen. Keine aktuellen Veröffentlichungen, sondern alte Aufnahmen ab Vinyl, welche nicht mehr erhältlich und somit dem grossen Publikum gar nicht zugänglich sind.
Labels:
Diggin in the crates,
Dizzy Bats,
Hidden Treasures,
Jazz
Montag, 8. März 2010
MARY WELLS VS J DILLA
Mary Wells war eine Soulsängerin, welche vor allem durch den Motown-Hit "My Guy" bekannt wurde. Sie hat unter anderem auch Songs mit dem "Trouble Man" Marvin Gaye aufgenommen und war mit "Across 110th Street"'s Bobby Womacks Bruder Cecil verheiratet.
Was aber hat James Dewitt Yancey, besser bekannt als
Was aber hat James Dewitt Yancey, besser bekannt als
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